Projekt XS – TAC!

Musik: Guy G. Gauthreaux II: American Suite for Unaccompinied Snare Drum

Produkion/ Regie: Cecilia Lerg

Schlagzeug: Eduardo Mota

Stepptanz: Alexei C. Bernard

 

TAC! – Ein Schlag, ein Metrum, ein Rhythmus. Jeder Mensch hat seinen eigenen, jede Kunstrichtung kennt ihn und wird durch ihn angetrieben. Und doch obwohl er – Rhythmus – so präsent und allgemein ist, gibt es nur eine einzige Kunst, die als wahrer Meister darin angesehen wird – die Musik, genauer: Das Schlagwerk! Was passiert, wenn sich jedoch der Tanz einen eigenen Weg in dieses Hoheitsgebiet bahnt? Den auch der Tanz besitzt eine Rhythmusgruppe – Die Stepper! Konkurrenz, der Bruch zwischen dem altbewährten und dem provokantem Neuen, wer kann sich am Ende durchsetzen?

Projekt X – TAC! erzählt eine Geschichte, die niemals aufhört und in egal unter welchen Umständen immer präsent ist – eine Kunstart, die weder entartet noch ausgemerzt werden kann, denn schließlich schlägt auch jedes Leben in seinem ganz bestimmten Rhythmus.

 

Eduardo Mota

Der gebürtige Brasilianer Eduardo Mota gründete bereits während der Schulzeit mit seiner Schwester die Band Som Brazuca und arbeitete anschließend als Musiklehrer und freiberuflicher Musiker. 2006 begann er in Salvador da Bahia an der staatlichen Universität eine Ausbildung in Afro-Brasilianischer Musik und absolvierte eine studienvorbereitende Ausbildung für klassisches Schlagwerk bei Prof. Jorge Sacramento. Zwei Jahre später nahm er sein Studium an der Universidade Federal da Bahia auf und kam 2010 im Rahmen eines Austauschprogramms an die Musikhochschule Dresden. Seither spielte er mit zahlreichen Ensembles wie u.a. der sächsischen Bläserphilharmonie, der Dresdner Philharmonie, dem Orchestra Neojibá, Aramandinho und der STOMP Percussion Group aus Brighton (UK).

Alexei C. Bernard

Alexei C. Bernard, geboren 1993 in Sydney, Australien, begann bereits mit vier Jahren in der Dorothy Cowie School of Dance in Sydney eine Ausbildung im Stepptanz und später auch in Ballett und Jazz Dance und spielte 2010 als Gastsolist in Tschaikowskis Ballett Der Nussknacker mit dem Sydney City Youth Ballet. Seit seinen Bachelor in Bühnentanz an der Palucca-Hochschule Dresden 2015, ist er als freiberuflicher Tänzer und Tanzlehrer tätig und spielte u.a. mit Massimo Gerardi, Wagner Moreira und Nora Schott und war Gast in verschiedenen Kompanien. Tourneen und Gastspiele führten ihn nach Groß Britannien, die Niederlande, Dubai und die USA (American Dance Festival 2014), wo er in Stücken wie u.a. Le sacre du printemps von Pina Bausch, Deca Dance von Ohad Nahadin und Orpheus und Eurydike von Willibald Gluck (choreografiert von Esther Ambrosino) mitwirkte.

 
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