Projekt X


Was ist Kunst? Man geht ins Theater, in die Oper, ins Museum und überall bekommt man Eindrücke in die Welt der Kunst, sieht man verschiedene Seiten, die Kunst haben kann.

Es scheint üblich zu sein die Sparten zu trennen, will man Tanz sehen, erwartet man kein Schauspieltheater, ebenso wenig in klassischen oder modernen Musikkonzerten. Das will ich mit Projekt X ändern. Der Austausch zwischen den Sparten, die Bereicherung, die das bringt und das Farbenspiel eines solchen Miteinanders schafft das, was ich als Kunst bezeichne: die Fähigkeit das Publikum auf eine fantastische Reise mitzunehmen und aus ihrem Alltag zu entführen.

Ihre Ästhetik, gestützt auf eine technische Basis und sauberes Fundament, soll dabei von ganz allein und ohne übergezogene politische oder gesellschaftskritische Aussage einen Zauber entfalten, der Kunst zurück zu ihrem Ursprung – dem Unterhaltungswert oder Entertainment – führt und sie nicht als medialer Träger kritischer Aussagen missbraucht.
– Cecilia Lerg


Cecilia Lerg – Idee, Produktion, Regie, Choreographie

Cecilia Lerg, geboren 1993 in der Nähe von Hannover, begann mit 8 Jahren eine Gesangsausbildung in dem Mädchenchor Hannover, in dem sie knapp 10 Jahre Mitglied und Solistin blieb. Die Chorleiterin Professor Gudrun Schröfel, zu dem Zeitpunkt Vizepräsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover nahm sie schnell in den Einzelunterricht und so sang sie bereits mit 14 Jahren den dritten Knaben in Mozarts Zauberflöte als Produktion der Hochschule. Daraufhin begann sie in derselben Rolle auch an der Staatsoper Hannover zu singen bevor sie mit 17 Jahren ihr Abitur an einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt machte. Zwischenzeitlich wurde sie mehrfach Preisträgerin bei Jugend musiziert und reiste mit dem Mädchenchor, auch als Solistin, durch Europa und bis nach China.

Ende 2012 ging sie nach Hamburg und begann dort eine Ausbildung zum Bühnendarsteller an der Stage School for Music, Dance and Drama mit dem Schwerpunkt Tanz und Schauspiel. Ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis in der Aufnahmeprüfung erlaubte es ihr das erste Semester zu überspringen. Wenige Monate vor ihrem Abschluss verletzte sie sich jedoch schwer und war gezwungen die Ausbildung umgehend abzubrechen. Daraufhin ging sie nach Österreich, wo sie in der Nähe von Salzburg Tanz und Schauspiel unterrichtete und erste spartenübergreifende Projekte verwirklichte. 2015 kam sie nach Dresden und begann an der TU Musikwissenschaft und Geschichte zu studieren, arbeitete nebenbei als Projektassistenz der Programmleitung Musik/ Musiktheater im Festspielhaus Hellerau und war dort an der Umsetzung der Festivals RomAmoR, Bandstand 2015/ 2016 und TONLAGEN – Festival für zeitgenössische Musik beteiligt.

Zudem arbeitet sie als klassischer Mezzosopran im Konzertfach, Choreographin und Dozentin für Tanz und Schauspiel in Dresden und gründete 2016 die Tanz- und Theaterreihe Projekt X. Diese Reihe soll neben der reich verzweigten zeitgenössischen Kunstszene die Unterhaltungsvielfalt des Theaters in der freien Kunstszene Dresdens fördern und eine Plattform für artistischen Austausch auf einer semiprofessionellen Ebene bieten.

loading
×